Für Kia sind wieder einmal alle guten Dinge drei: Die dritte Generation des Kia Ceed ist in drei Varianten auf dem Markt – der Mitte 2018 gestarteten Schrägheckversion folgten im September der Kombi Ceed Sportswagon und zuletzt der ProCeed, das neue Topmodell der Familie.

Fotocredit: Kia

Und alle drei Neulinge sind jetzt mit dem iF Award ausgezeichnet worden. Doch damit nicht genug: Dieser Dreifach-Triumph bei dem weltweit renommierten Designwettbewerb war nach 2017 und 2018 bereits der dritte Kia-„Hattrick“ in Folge. Damit untermauert der koreanische Hersteller seinen Ruf als Marke mit Topdesign, das seit mehr als einem Jahrzehnt maßgeblich von Peter Schreyer, Chefdesigner und Präsident der Kia Motors Corporation, geprägt wird. Den ersten iF Award gewann die Marke 2010, seither gab es bei dem Wettbewerb kein Jahr ohne Kia-Preisträger. Mit den jetzigen Gewinnern ist die Zahl der iF-prämierten Kia-Modelle auf insgesamt 18 gestiegen.

Mit der dritten Generation des Kia Ceed hat sich die Schreibweise geändert (bisher cee’d), die Bedeutung des Namens aber nicht. Wie schon das 2007 eingeführte Ursprungsmodell ist der neue Ceed ein Kompaktwagen für die „Community of Europe, with European Design“. Kurz: ein waschechter Europäer. Entworfen wurde die Modellfamilie unter Leitung von Peter Schreyer und Gregory Guillaume, Designchef von Kia Motors Europe, im Kia-Designzentrum in Frankfurt, die Entwicklung fand im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim statt, und produziert werden alle Varianten in der Slowakei.

Klare, gerade Linien prägen das Design der neuen Ceed-Familie, das durch die Sportlimousine Kia Stinger – iF-Award-Gewinner 2018 – inspiriert ist. Das 4,31 Meter lange Schrägheckmodell ist breiter und flacher als sein Vorgänger, und die Fahrgastzelle ist weiter hinten positioniert. Im Profil gibt die kraftvolle C-Säule der oberen Fensterlinie eine elegante „Halbmond“-Form. Neue Größe bringt der Ceed Sportswagon in die Kompaktklasse: Mit der dritten Generation hat er in der Länge um knapp zehn Zentimeter zugelegt (auf 4,60 Meter) und lässt beim Gepäckraumvolumen (625 Liter) sogar viele D-Segment-Kombis hinter sich. Durch die neuen Proportionen und das dynamische Design tritt er sportlicher auf als sein Vorgänger.

Völlig neu entwickelt wurde der ProCeed, der nicht nur für Kia eine Premiere ist: Das 4,61 Meter lange Flaggschiff der Ceed-Familie ist der erste kompakte Shooting Brake eines Volumenherstellers und verbindet ein dynamisch-elegantes Design mit dem Platzangebot und der Variabilität eines Kombis. In Haltung und Proportionen hebt sich der ProCeed deutlich von seinen Schwestermodellen ab und ist mit einer Höhe von 1,42 Meter das flachste Fahrzeug im gesamten C-Segment. Prägendes Element des Profils ist die dynamische Dachlinie, deren Abschluss die extrem geneigte Heckscheibe bildet. Ein völlig eigenständiges Design zeigt das kraftvolle Heck, dem ein Leuchtband zwischen den LED-Rückleuchten – ein Novum in diesem Segment – eine charakteristische Lichtsignatur gibt.

Besonders sportlich treten die GT-Versionen von ProCeed und Ceed auf, die von einem 150 kW (204 PS) starken 1,6-Liter-Turbobenziner angetrieben werden. Insgesamt stehen für die Ceed-Familie sechs schadstoffarme Benziner und Diesel zur Verfügung (Abgasnorm Euro 6d-Temp). Zum breiten Spektrum neuester Technologien gehört unter anderem ein Stauassistent.

iF Design Award 2019: 6.400 Produkte aus 50 Ländern eingereicht
Der 1953 eingeführte iF Design Award zählt heute zu den weltweit wichtigsten Designpreisen. Vergeben wird er von der iF International Forum Design GmbH in Hannover, der ältesten unabhängigen Designinstitution der Welt. Für den iF Design Award 2019 reichten Unternehmen aus 50 Ländern insgesamt 6.400 Produkte und Beiträge ein. Über die Preisvergabe entschied eine 67-köpfige internationale Experten-Jury. Der Award ist in sieben Kategorien gegliedert: Produkt-, Kommunikations- und Verpackungsdesign, Service-Design/UX, Architektur, Innenarchitektur und Professional Concept. Die neuen Kia-Modelle wurden in der Kategorie Produkt-Design prämiert. Alle ausgezeichneten Produkte werden im „iF World Design Guide“ und in der „iF Design App“ veröffentlicht sowie in der „iF Design Exhibition“ in der Hamburger HafenCity präsentiert.

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