Audi erhält als erster Automobilhersteller weltweit ein Zertifikat der Aluminium Stewardship Initiative (ASI).
Mit dem „Performance Standard“-Zertifikat bescheinigt die ASI, dass Audi die Aluminium-Komponenten des Batteriegehäuses im Audi e-tron gemäß der ASI-Anforderungen nachhaltig herstellt und montiert. Unabhängige Gutachter führten dafür Audits an den Audi-Standorten Gy?r, Neckarsulm und Brüssel durch. Im nächsten Schritt will Audi Nachhaltigkeit auch in der vorgelagerten Lieferkette dieser Bauteile absichern. Dafür will das Unternehmen gezielt mit Partnern zusammenarbeiten,
die ebenfalls von der ASI zertifiziert sind.

Aluminium ist ein wichtiger Werkstoff im Automobil, der jedoch in der Herstellung sehr energieintensiv ist. Daher legt Audi großen Wert auf eine nachhaltige Wertschöpfung des verwendeten Materials. „Audi steht für Nachhaltigkeit in der gesamten Lieferkette“, sagt Bernd Martens, Vorstand für Beschaffung und IT. „Die Aluminium Stewardship Initiative sorgt mit ihrem neuen Zertifizierungsprogramm für mehr Transparenz.“
Die Batterie als zentrales Bauteil des neuen, vollelektrischen Audi e-tron sei daher erst der Anfang, so Martens: Audi werde nach und nach für möglichst viele Aluminium-Bauteile seine eigenen Entwicklungs-, Beschaffungs- und Produktionsprozesse an den Unternehmensstandorten weltweit auditieren lassen.
Zusätzlich wolle Audi Nachhaltigkeit langfristig über ASI-zertifizierte Partner und deren Lieferanten auch entlang der jeweils vorgelagerten Lieferkette sicherstellen.

Seit 2013 engagiert sich Audi in der Aluminium Stewardship Initiative. Die Initiative hat in den vergangenen Jahren einen globalen Nachhaltigkeits-Standard entwickelt und eingeführt. Dieser umfasst ökologische, soziale und wirtschaftsethische Kriterien. Sie gelten für alle Stadien der Prozesskette, vom Abbau des Rohstoffs Bauxit über die Verarbeitung und Produktion bis hin zum Recycling. Bewertet wird zum Beispiel, ob ein Unternehmen ressourcenschonend mit Material umgeht, ganzheitliche Lebenszyklusanalysen erstellt oder bei der Konstruktion seines Produkts bereits die spätere Reparatur- und Recyclingfähigkeit berücksichtigt.

Bis 2022 soll das gesamte Mercedes-Benz Cars Portfolio elektrifiziert werden – vom smart über die SUVs bis zur S-Klasse. Weiterlesen

Elektro-Lkw im Einsatz – MAN und das CNL starten Praxistests

  • MAN Truck & Bus übergibt vollelektrische Elektro-Lkw an neun Partnerunternehmen des österreichischen Council für nachhaltige Logistik (CNL).
  • Die Testfahrzeuge auf MAN TGM-Basis sind kundenspezifisch konzipiert und für eine authentische Praxiserprobung ausgelegt. Im Rahmen der mehrmonatigen Testfahrten setzen die beteiligten Unternehmen die Fahrzeuge im regulären Logistikbetrieb ein.
  • Die gemeinsam mit den Partnerunternehmen des CNL gesammelten Erfahrungen wird MAN in die weitere Serienentwicklung von Elektro-Lkw einfließen lassen.

 

Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands der MAN Truck & Bus AG, und sein Vorstandskollege Dr. Ulrich Dilling, verantwortlich für Produktion & Logistik, haben am Produktionsstandort Steyr die ersten Elektro-Lkw des Typs MAN eTGM an neun Mitgliedsunternehmen des österreichischen Council für nachhaltige Logistik (CNL) übergeben. Dies war zugleich der Startschuss für intensive Praxiserprobungen durch die CNL-Mitgliedsunternehmen Gebrüder Weiss, HOFER, Magna Steyr, METRO, Quehenberger Logistics, REWE, Schachinger Logistik, SPAR und Stieglbrauerei. Die Firmen werden in den kommenden Monaten die Fahrzeuge unter authentischen Bedingungen in ihrem spezifischen Logistik- und Transportalltag auf Herz und Nieren testen.

Mit der offiziellen Übergabe setzt MAN Truck & Bus einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Elektrifizierung des städtischen Verteilerverkehrs, wo Emissionsfreiheit und geringe Lärmbelastung eine immer wichtigere Rolle spielen. Die Erprobung im logistischen Alltag der Mitglieder des CNL unterstreicht den Ansatz von MAN, nachhaltige Logistiklösungen gemeinsam mit den Kunden und unter Einbeziehung ihrer Praxisexpertise zu entwickeln.

Während der Übergabezeremonie, die im MAN Werk Steyr im Produktionsbereich für Elektro-Lkw stattfand, zeigte sich Joachim Drees überzeugt vom gemeinsamen Projekt mit dem CNL: „Es ist soweit, die ersten MAN Elektro-Lkw sind auf der Straße – und zwar im Alltagseinsatz bei unseren Kunden. Ab sofort liefern sie zum Beispiel Getränke, Lebensmittel, oder Fahrzeugteile aus – und das lokal emissionsfrei und fast geräuschlos. Die Übergabe der ersten eTrucks ist nicht nur ein besonderer Moment für das Kooperationsprojekt mit dem CNL, sondern auch für die 260-jährige Unternehmensgeschichte von MAN.“ 

Von Seiten des Council für nachhaltige Logistik lobte Initiator und Sprecher Max Schachinger das Projekt: „Wir kennen und erleben direkt die Entwicklung bei Klima und Umwelt und wir wollen alle noch lebenswertere Städte. Über die Schritte jedes Einzelnen hinaus verbinden wir uns für ein noch größeres Ganzes und setzen mit den ersten e-Trucks und MAN Taten um: das Ende des fossilen Zeitalters ist eingeläutet und die Zukunft der nachhaltigen Mobilität beginnt heute.“

Das CNL ist eine europaweit einzigartige Initiative: 18 der größten österreichischen Firmen aus den Bereichen Handel, Logistikdienstleister und Produktion haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Schritte im Bereich nachhaltiger Logistik zu setzen. Verankert ist das CNL am Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der Universität für Bodenkultur Wien.

Die Praxistests werden im Projekt Megawatt durchgeführt und mit Mitteln des Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung im Rahmen seines Programmes „Leuchttürme der Elektromobilität“ mit 3.012.648,- Euro gefördert.

Zur europäischen Mobilitätswoche wurden auch in OÖ viele Mobilitätstage und verschiedenste Aktionen veranstaltet.
Zahlreiche Aussteller und Vereine stellten Neuentwicklungen und praktische Ideen für den Alltagsverkehr vor.
So auch in Wels und Thalheim:

Der Hyundai IONIQ ist das erste Fahrzeug, das drei elektrifizierte Antriebe in einem Modell bietet – IONIQ Elektro (BEV), IONIQ Plug-In (PHEV) und IONIQ Hybrid (HEV). Weiterlesen

Fast ein Drittel (2017: 29,1%) der verkauften Fahrräder in Österreich sind bereits E-Bikes. Weiterlesen

CUPRA hat den e-Racer erstmals auf einer Rennstrecke in Zagreb (Kroatien) von der Leine gelassen, um das Zusammenspiel des eingebauten Energiespeichers mit den restlichen Komponenten des Fahrzeugs unter realen Bedingungen zu testen. Weiterlesen