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Sonntag, 14. April 2019 – Montag, 15. April 2019 – Dienstag, 16. April 2019 –
Mittwoch, 17. April 2019 um jeweils 16.45 Uhr auf oe24.TV

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Der Großmeister des St. Georgs-Ordens Karl Habsburg-Lothringen besucht am Mittwoch, 20. März die Stadt Wels.
Dabei wird der älteste Sohn von Otto Habsburg und Enkel des letzten Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn Karl I. die Sonderausstellung „Maximilian I.: Kaiser – Reformer – Mensch“ im Stadtmuseum Burg sowie den umgestalteten Sisi-Pavillon im Schlosspark Lichtenegg offiziell eröffnen.

Mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Maximilian I.: Kaiser – Reformer – Mensch“ startet der Höhepunkt des Welser Maximilian-Gedenkjahres anlässlich des 500. Todestages von Kaiser Ma-ximilian I. Die Ausstellung beleuchtet das machtpolitische Streben des Kaisers, seine Reformen und Neuerungen sowie die Verklärung seiner Person nach dem Tod. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beziehung Maximilians zu Wels, wo er am 12. Jänner 1519 verstarb. Zu sehen ist die Son-derausstellung „Maximilian I.: Kaiser – Reformer – Mensch“ von Donnerstag, 21. März bis inklusive Sonntag, 27. Oktober zu den üblichen Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr, Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr und Sonn- und Feiertag 10:00 bis 16:00 Uhr.
Nähere Informationen dazu finden Interessierte unter http://www.wels.at/maximilian2019

Sisi-Pavillon erstrahlt in neuem Glanz

Vor der Eröffnung der Maximilian-Sonderausstellung findet mit der Eröffnung des erneuerten Sisi-Pavillons ein weiterer erfreulicher Programmpunkt im Beisein von Karl Habsburg-Lothringen statt.

Schloss Lichtenegg wurde von Ludwig von Polheim im 16. Jahrhundert als Wasserschloss errichtet.
Nach wechselnden Besitzverhältnissen gelangte es in das Eigentum von Johann Sigmund Kazianer. In dieser Zeit wurde der Garten barock gestaltet. Von 1890 bis 1897 pachtete Erzherzogin Marie Valerie, Tochter von Kaiser Franz-Joseph I. und Elisabeth in Bayern („Sisi“), gemeinsam mit ihrem Mann Erzherzog Franz Salvator das Schloss samt Garten vom bürgerlichen Besitzer Ludwig Hinterschweiger. Franz Salvator war in dieser Zeit als Rittmeister in der Welser Dragonerkaserne stationiert. Kaiserin Elisabeth besuchte ihre Lieblingstochter Marie Valerie mehrmals im Schloss Lichtenegg, weshalb dem Schloss-Pavillon später der Name „Sisi-Pavillon“ gegeben wurde.

Die gesamte Anlage steht seit 1940 unter Denkmalschutz. Die umfangreiche Restaurierung, die besonders durch den Einbruch des Daches erforderlich wurde, wurde von der Stadt Wels, dem Bundesdenkmalamt, der HTL für Bau und Design in Linz und der Gesellschaft der Denkmalfreunde finanziert und durchgeführt. Neben der Fassade und dem Eingangstor wurden unter anderem auch die Stuck-Verzierungen von Restauratoren ausgebessert und ergänzt.

Maximilian und der St. Georgs-Orden

Bestandteil der Maximilian-Sonderausstellung sind unter anderem auch zwei Leihgaben des St. Georgs-Ordens – nämlich eine Kette und ein Halskreuz Maximilians. Seine besondere Verbindung zum St. Georgs-Orden bringt das Faksimile eines Stichs „Maximilian als hl. Georg“ des Künstlers Daniel Hopfer um 1518 zum Ausdruck. Dieses zeigt Maximilians unverwechselbares Profilbildnis im Gewand als Heiliger Georg. Engel präsentieren Wappen und Fahne mit einem Georgskreuz. Für die militärische Abwendung der „türkischen Gefahr“ hatte Kaiser Friedrich III. 1467/1469 in Millstatt den St. Georgs-Ritterorden gegründet, dem auch sein Sohn Maximilian I. ab 1511 angehörte. Er selbst initiierte bereits 1493 eine St. Georgs-Bruderschaft sowie 1503 eine St. Georgs-Gesellschaft.

Die Ursprünge des heutigen St. Georgs-Ordens, eines europäischen Ordens des Hauses Habsburg-Lothringen, gehen bis auf das Jahr 1308 zurück. Kaiser Heinrich VII. stiftete den „Orden des Alten Adels“ (später „Orden der vier römischen Kaiser“), der als Vorgänger des heutigen Ordens angesehen werden kann. Angeregt durch den Ruhm und die Macht der Ritterorden im Heiligen Land schufen die weltlichen Herrscher in Europa nach dem Vorbild der Ritterorden der Kreuzzüge eige-ne ritterliche Gemeinschaften. Der Orden verstand sich als Beratungsgremium und Regierungs-instrument der Kaiser. Die Aufnahme war ein besonderes Privileg sowie eine große Auszeichnung.

Nach dem Ersten Weltkrieg entstand im Zuge der politischen Umwälzungen eine völlig neue Situa-tion in allen Ordenszweigen. Kaiser Karl I. übergab im November 1918 die Regierungsgeschäfte, ohne allerdings formell abzudanken. Nach der Auflösung des Ordens durch die Nationalsozialisten im Jahr 1935 wurde die Aufhebung des „Alten St. Georg-Ritterordens“ schließlich am Reorganisations-Konvent im Jänner 2008 rückgängig gemacht.

Durch die Übernahme der Funktion des Großmeisters durch Karl Habsburg-Lothringen setzt der Orden seine jahrhundertelange Tätigkeit nun unter dem Namen „St. Georgs-Orden – Ein euro-päischer Orden des Hauses Habsburg-Lothringen“ fort. Der Orden ist laut Selbstdefinition überpar-teilich, christlich, wirtschaftsliberal, wertkonservativ, karitativ und der Landesverteidigung verbunden.

Der LINZER AUTOFRÜHLING brachte auch 2019 bereits zum 49. Mal wieder zahlreiche Premieren mit und bot eine wunderbare Übersicht über die Neuheiten am Automobilsektor.

MOTOR+TRENDS auf oe24.TV berichtet vom 89. AUTOMOBILSALON in GENF.
Die Aussteller zeigen sich mit der Qualität des Salons und dem Interesse der Besucher
äußerst zufrieden. Über den außergewöhnlich vielfältigen Mix an Ausstellern freuten sich die Besucher.

Vom 15. bis zum 17. März 2019 öffnet die größte Automobilausstellung Oberösterreichs wieder ihre Pforten im Design Center Linz.
Zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen warten wieder auf Sie.

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Ausblick auf die elektrische Zukunft der Premium-Großraumlimousine Weiterlesen